Über mich

Freiheit ist ein selbstbestimmtes Leben. Visionen und Ziele treiben mich an, denn ohne ein Ziel im Leben, steht man auf der Stelle. Ich bin immer beschäftigt. Neue Ideen, neue Projekte, Neues ausprobieren. Irgendwie war das schon immer mein Ding. Meine Geschichte.

Angefangen mit 14 Jahren

Im Alter von 14 Jahren begann ich neben der Schule mit Design. Genauer gesagt Fotobearbeitung. Auf einem alten Röhrenmonitor – ja die gab es früher noch – startete mein Weg zum heutigen Ich. Bei einem Schülerpraktikum baute ich die erste Website, da mich das Internet faszinierte und ich es immer mitgestalten wollte. Das war im Jahre 2004. ISDN Geschwindigkeit und AOL war mein täglicher Begleiter. Natürlich ging ich noch zur Schule, aber ich habe jede freie Minute dafür genutzt mich weiterzubilden und habe endlos viele Tutorials durchgearbeitet mit Photoshop 7. Von Bildbearbeitung, Avataren, Forensignaturen, Collagen zu Websiten. Irgendwann kam eben der Tag, an dem ich auch meine bearbeiteten Werke der Welt zeigen wollte. Also startete ich mit Webdesign.

Ich hatte in dem Alter immer meine Vision, dass ich irgendwann eine eigene Agentur haben möchte, bzw. Chef einer Firma sein möchte. Neben der Schule war es natürlich nicht ganz so einfach, dass alles zu handhaben und auch noch Freunde zu treffen, jedoch klappte das irgendwie ganz gut. Auch wenn ich tatsächlich viele Abstriche gemacht habe. Die Priorität war immer diese Vision. Im Alter von 15 Jahren startete ich meine erste Online Plattform. Die Entwicklung erfolgte durch externe Entwickler und dauerte 1 Jahr. Nach einer Betaphase musste ich dieses Projekt leider beenden, da die Schule zu viel Zeit einnahm. Heute kennt man ähnliche Plattformen wie z.B. 99designs oder freelancer.com.

Selbständig während des Abis

Meine eigene Webseite war auch online und änderte immer wieder ihre Gestalt, sobald ich etwas Neues gelernt hatte in einem Tutorial. Nur so lernt man, indem man sich einfach immer wieder verbessert und das Wissen anwendet. Im Endeffekt gab es davon etwa 16 Versionen. Im Alter von 17 Jahren kamen dann die ersten Kundenanfragen für Projekte, sodass ich direkt mit 18 Jahren meine Selbständigkeit startete und mein erstes Gewerbe anmeldete. Neben dem Abi. Das klingt natürlich schön einfach, war aber im Endeffekt viel Arbeit neben der Schule und ich denke man muss seine Prioritäten setzen, um seiner Vision irgendwie entgegenzukommen.

Somewhere over the Rainbow

Meine Jugend verbrachte ich also hauptsächlich damit, mich weiterzuentwickeln und voranzukommen, als feiern zu gehen oder irgendwo rumzuhängen. Mein Ehrgeiz und die Leidenschaft für Design überwog meiner Faulheit. Wenn man wirklich eine Leidenschaft für eine Tätigkeit hat, dann sollte man der nachgehen und ist automatisch viel motivierter dafür etwas zu tun. Wenn du eine Leidenschaft hast, dann schaue ob du auch damit irgendwann etwas Professionelles erreichen kannst.

Ausbildung und Freelance Jobs

Nach dem Abi startete ich 2009 in einer Berliner Agentur meine Ausbildung als Mediengestalter Digital. Damals mein Traumjob als Webdesigner. Die Jahre der persönlichen Weiterbildung hatten sich ausgezahlt. Ich lernte tiefgründigere Webentwicklung, als ich sie vorher beherrschte und professionalisierte meine Abläufe. Recht schnell bemerkte ich jedoch, dass neuer Input nicht wirklich erfolgte seitens der Agentur. Neben der Ausbildung war ich natürlich weiterhin selbständig und hatte nach dem Job in der Agentur immer noch meine Kundenprojekte zu Hause zu erledigen. Das ich Freizeit hatte, wenn ich nach Hause kam, war eine wirkliche Seltenheit.

Ich wechselte während der Ausbildung die Firma, da ich mehr in der Entwicklung lernen wollte. Rückblickend eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Dort arbeiteten wir hauptsächlich an Fintech Projekten für Banken und Aktienunternehmen. Falls du nicht zufrieden bist in der Ausbildung, Studium oder Firma in der du arbeitest, dann suche dir etwas Neues. Man ist nie fest gebunden. In der neuen Firma lernte ich dann sehr viel tiefgründiger Front-end Entwicklung von Webseiten und Webanwendungen. Eine komplett neue Welt eröffnete sich. Die Ausbildung beendete ich frühzeitig nach 2 1/2 Jahren.

1 1/2 Jahre Kanada

Gegen Ende der Ausbildung startete ich mit dem Gedanken nach Kanada zu gehen. Ich wollte mal ein Jahr Auszeit und reisen. Work & Travel. Im April 2012 ging es nach Kanada, 2 Monate nach dem Ende der Ausbildung. Ich verließ Berlin und kehrte nie wieder zurück. Zumindest nicht wohnhaft. Ein Koffer und 10 Tage Unterkunft läuteten ein neues Leben ein. Ich wusste überhaupt nicht was mich erwartet, da ich Europa vorher nie verlassen habe. Finanziert hatte ich das Ganze durch die Freelance Jobs und Ansparungen vom Ausbildungsgehalt. Ich war auch vorher nie so weit weg von meiner Familie und schon gar nicht über so einen langen Zeitraum. Das Visum ging erstmal 1 Jahr. In Vancouver fand ich durch Zufall einen Job als Chefdesigner in einem Startup. Craigslist sei Dank. Der beste Job und der beste Chef, den man sich vorstellen kann. Wir arbeiteten remote und trafen uns immer wieder in Restaurants, für gemeinsame Unternehmungen – Paintball, Bowling, Golf, Hiken – und Familienfeste. Ich wurde sehr schnell in die Familie aufgenommen und hatte dadurch direkt ein Gefühl von zu Hause.

Vancouver selbst ist eine wundervolle Stadt, die sehr liebenswert ist. Manchmal war es chaotisch, aber wir arbeiteten alle gemeinsam an einem Produkt und der Spirit des Teams und der Ideenreichtum war grenzenlos. Wir fühlten uns wie die Fantastic Four, als Kernteam. Ich begann das Designteam aufzubauen und war stark am Business Development und Feature Development beteiligt. Wir arbeiteten mit Apple, Nike, Bell und dem kanadischen Government zusammen. Aus dem Reisen durch Kanada wurde nichts, jedoch hatte ich in Vancouver tatsächlich mit die schönste Zeit meines Lebens bisher. Damit hätte ich vor der Abreise nie gerechnet und im Grunde ging dort ein Traum in Erfüllung.

Ich

Persönliche Entwicklung in Kanada

Während der Zeit in Kanada ging es auch immer mal in die USA nach Seattle, New York, Chicago. Ich reiste etwas in British Columbia und ich selbst veränderte mich auch. Die Zeit hat mich so stark geprägt und ich bin nochmal viel erwachsener geworden. Vor Kanada wäre ich nie auf fremde Menschen zugegangen, jedoch lernte ich dort mich mit fremden Menschen zu treffen, zusammen etwas zu unternehmen und Freundschaften zu schließen. Man wollte ja auch nicht allein sein. In der Hinsicht hat sich mein Selbstbewusstsein und meine Offenheit extrem entwickelt. Einfach mal ins kalte Wasser werfen.

Ich in New York

 

Ich denke solch ein Auslandsaufenthalt kann die eigene persönliche Entwicklung enorm befeuern. Nach einem Jahr beantragte ich das Work Visa, um erneut 2 Jahre im Land bleiben zu können. Meine Zukunft sah ich in Kanada. Ebenfalls startete ich den Prozess mit meinem Immigration Anwalt für die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung. Wer hätte damit schon gerechnet, als ich noch in Berlin war und erst 2 Monate vor Abflug meine Ausbildung beendete? Rückblickend unglaublich.

Freunde in Vancouver

Studium in Deutschland

Im Sommer 2013 brach ich jedoch das Leben in Kanada aus persönlichen Gründen ab und kehrte zurück nach Deutschland. Nach NRW. In Berlin wollte ich nicht mehr wohnen. Ich startete erneut meine Selbständigkeit, diesmal ganz ohne Nebenjob. Ich war zwar nicht sicher, ob das klappen würde, jedoch mache ich dies bis heute. Ich begann ein Studium in Informatik und beendete dies nach 2 Semestern. Nach meinem Informatik LK in der Schule und meinem Job als Webdesigner & Entwickler klang das Informatik Studium passend. War es nicht.

Ich fand ein anderes Studium in Hessen und begann Interactive Design. Eine passendere Kombination aus Design und Entwicklung. Ich kann also auch kreativ sein. 2014 zog ich also nach Hessen und startete das neue Studium. Wenn du merkst, dass du in dem was du machst, nicht glücklich wirst, dann beende es. Es bringt nichts daran festzuhalten, nur weil man es sicher hat oder man am Ende sagen kann, ja ich habe es wenigstens durchgezogen. Beende es, denn das macht dich nicht glücklich. Das Studium werde ich nächstes Jahr beenden.

Freiberuflichkeit neben der Uni

In den letzten drei Jahren arbeitete ich immer neben der Uni selbständig für Kunden weltweit. USA, Kanada, Singapur, Schweiz, Österreich, Deutschland. Mit Firmen wie Ducati, Google, Ridescout, Energis, unzähligen Startups und mittelständischen Unternehmen. Und immer bewegten mich eigene Projekte und Entwicklungen, die ich selbst starten wollte. Ich denke der Ehrgeiz geht nie verloren.

Arbeiten in Vancouver

Podcast und Designer Kollektiv

Im Jahr 2015 startete ich mit ein paar Freunden aus der Uni einen Podcast über Design & Technik. Es war ein interessantes Projekt mit vielen Höhen und Tiefen, Veränderungen und Glücksmomenten. Vor allem als wir einige Zeit lang auf Platz 1 der iTunes Charts waren. Ich hatte vorher überhaupt keine Ahnung von Podcasts. Aber man lernt immer dazu, wenn man etwas Neues ausprobiert und einfach mal macht. Der Podcast ist mittlerweile nach gut einem Jahr beendet.
Anfang 2016 startete ich mit einem Freund ein Kollektiv aus Designern & Entwicklern, welches hauptsächlich Remote arbeitet. Dabei arbeiten wir gemeinsam an Projekten für Kunden, die sich hauptsächlich im App / Webapp Bereich ansiedeln. Aber auch Webseiten.

Digitale Nomaden und Social Media

2016 war für mich persönlich das Jahr der Wandlung. Ich begann im März mich mit dem Thema Digitale Nomaden zu beschäftigen und besuchte die DNX in Berlin. Nach den ganzen Erfolgsstories, die man so las, dachte ich auch ich wäre noch am Anfang des digitalen Nomadentums. Auf der DNX merkte ich jedoch, dass ich doch weiter bin als ich dachte, dank meiner Selbständigkeit und ortsunabhängigen Arbeit. Und dieses Thema ließ mich nicht mehr los. Ich begann ein Buch zu schreiben, professionalisierte erneut meine Abläufe und habe mittlerweile viele neue Ideen und Projekte an denen ich nebenher arbeite. Neben den regulären Kundenprojekten und der Uni.

Dieses Jahr begann ich auch immer mehr mich mit Instagram und Youtube zu beschäftigen und startete schlussendlich meinen eigenen Youtube Kanal, als auch aktiver mein Instagram. Ich wollte anderen Menschen die Welt zeigen und wie ich sie erlebe. Vor allem aber möchte ich gerne meine Erfahrungen weitergeben und dich und andere dazu anregen ihr eigenes Ding zu starten und den eigenen Weg zu gehen. Alles ist machbar mit viel Arbeit. Und es gibt immer Tage, an denen man hinfällt. Man muss nur wieder aufstehen und weitermachen. Natürlich habe ich auch die Verantwortung meinen jüngeren Abonnenten etwas mitzugeben und konnte vielen bereits helfen, was mich sehr freut. Ich versuche so nah wie möglich zu sein und finde auch die Geschichten meiner Abonnenten immer wieder interessant. Daraus haben sich auch wieder neue Freundschaften gebildet.

Selfie mit Kamera

Mittlerweile beschäftige ich mich immer mehr mit Social Media Marketing und Videoschnitt, schneide Reisevlogs und gehe meiner alten Leidenschaft aus Berliner Zeiten, der Fotografie nach. Vor allem Reisefotografie. Meine Vision hat sich erneut angepasst und meine Ziele für die nächsten Monate sind gesteckt. Aber ich werde ortsunabhängiger arbeiten und reisen. 2017 wird das Jahr der Freiheit.

freiheit

Mein Herzensprojekt

Mein Herzensprojekt sind Schulen in ärmeren Ländern, die den jungen Menschen dort ermöglichen ein eigenes Business zu starten und ihnen dabei helfen ihren eigenen Weg zu gehen. Ich hoffe, dass ich dies irgendwann erreichen werde. Dieses Jahr war ich bereits an einer deutschen Schule und konnte dort über meinen Weg sprechen und Alternativen zeigen, sowie Inspiration geben. Dies möchte ich auch weiterhin machen.

Ich hoffe ich konnte dir einen Einblick über mich geben und freue mich über Nachrichten von dir und deiner Story. Schreibe deine eigene Geschichte für dein Leben und gehe deiner Leidenschaft nach. Dann kannst du alles erreichen, was du dir wünschst.

Like
Like Love Haha Wow Sad Angry
6112