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Schule fertig – und jetzt?

Jubelnde Schüler

Du bist mit der Schule bald fertig und weißt noch überhaupt nicht was du danach eigentlich machen willst? Machst du noch das Abi direkt? Ist eine Ausbildung das Richtige oder doch lieber ein Studium? Solltest du lieber mal ins Ausland gehen oder helfen Praktika bei der Suche nach deinem richtigen Weg?

Ich kann dir keine Vorgabe machen, was für dich das Richtige ist. Das musst du für dich herausfinden. Allerdings kann ich dir ein paar Möglichkeiten zeigen, die du vielleicht nach der Schule machen kannst.

Solltest du gerade in der 10. Klasse sein und dann bald die Schule abschließen, kommen je nach Schulform mehrere Möglichkeiten in Betracht. Naheliegend wäre, dass du dein Abitur direkt während der Schulzeit machst, falls du studieren möchtest. Wenn du noch nicht weißt, ob du überhaupt mal studieren möchtest, ist ein Abitur trotzdem ein guter Türöffner in andere Bereiche. Du kannst dein Abitur aber auch jederzeit später nachholen, wenn du jetzt keine Lust mehr auf Schule hast und erstmal etwas anderes machen möchtest. Ich kann dir aber nahelegen, dass es leichter ist, das Abitur direkt zu machen. Später bist du eventuell zu lange aus dem Stoff raus und musst dich erstmal wieder einarbeiten. Und je älter man wird, desto schwieriger ist die Auffassungsgabe. Es ist vielleicht nicht das Attraktivste, macht aber durchaus Sinn.

Wenn du nach der 10. Klasse gar kein Abitur machen möchtest / kannst oder dein Abitur demnächst in der Tasche hast, dann gibt es mehrere Möglichkeiten:

Work & Travel

Einmal ausbrechen und komplett auf dich gestellt sein? Fremde Kulturen kennenlernen, über dich hinaus wachsen, erwachsen werden und selbständig sein? Ins kalte Wasser springen und ein fremdes Land entdecken. Menschen kennenlernen aus der ganzen Welt, Heimweh haben und trotzdem die schönste und wohl abwechslungsreichste Zeit deines bisherigen Lebens haben? Klingt irgendwie cool oder? Work & Travel bietet dir viele Möglichkeiten dich selbst zu entdecken und herauszufinden was dir Spaß macht. Außerdem wirst du unabhängig von deinen Eltern und musst allein in einem neuen Land klar kommen. Das klingt vielleicht erstmal total beängstigend, aber Menschen in anderen Ländern sind genauso hilfsbereit oder sogar hilfsbereiter als in Deutschland, wenn du irgendwo nicht zurecht kommst. Und du kannst auch jederzeit wieder zurück fliegen. Niemand kettet dich fest.

Reisender springt im Gebirge

Sprachkenntnisse verbessern

Ein Work & Travel Jahr bietet dir außerdem die Möglichkeit auch in verschiedenen Berufen einen Einblick zu erhalten, da du vor Ort natürlich auch irgendwas arbeiten musst, um Geld zu verdienen. Je nach Land schult es auch deine Sprachkenntnisse enorm. Selbst wenn du denkst, dass du viel zu schlecht Englisch sprichst, wirst du es garantiert schnell lernen, wenn du erstmal in dem Land bist. Vor allem in Kanada, Australien oder den USA.

Finanzierung von Work & Travel

Wenn du Work & Travel machst, musst du natürlich deine Unterkünfte, Transporte, Essen und sonstige Dinge selbst zahlen. Dafür kannst du aber vor Ort arbeiten und das nötige Geld verdienen. In den meisten Work & Travel Ländern ist das auch recht einfach einen Job zu bekommen. Manchmal läuft man einfach rein, fragt nach und schwups hat man kurz darauf einen neuen Job.

Zu schüchtern?

Du bist eher introvertiert und schüchtern? Dann hilft dir Work & Travel ungemein auch über dich selbst hinauszuwachsen und offener auf Menschen zuzugehen. Zwangsläufig willst du ja auch nicht die ganze Zeit allein dort sein. Spring einfach ins kalte Wasser und wage es. Du hast nichts zu verlieren, außer einen Flug, falls du früher zurück möchtest.

Menschen am Lagerfeuer

Unglaublich viel Erfahrung

Nach einem Work & Travel Jahr wirst du auf jeden Fall sehr viel selbständiger sein und ein Stück weit Erwachsener. Du bist allerdings auch nicht verpflichtet ein ganzes Jahr in einem Land zu sein. Wenn du nach 6 Monaten gehen möchtest, gehst du einfach früher. Möchtest du 6 Monate nach Kanada und 6 Monate nach Australien, dann mache das. Oder 1 Jahr Kanada und 1 Jahr Australien? Das sind 2 Jahre deiner Lebenszeit, die dir kein Job oder Studium der Welt an Erfahrung geben kann. Als Bonus hast du sogar danach viel bessere Chancen auf einen Job oder denkst bereits viel weiter im neuen Studium als andere, die gerade frisch von der Schule kommen.

Interrail Tour durch Europa

Alternativ zum Work & Travel kannst du auch eine Interrail Tour durch Europa starten. Dadurch lernst du Europa weiter kennen auf deine eigene Art und außerdem viel mehr Kulturen. Denn Europa hat ja viel zu bieten. Bei der Interrail Tour kannst du dir ein Bahnticket kaufen und durch 30 Länder fahren. Das Ticket ist im Vergleich zu Work & Travel natürlich günstiger. Unterwegs musst du dennoch deine Unterkünfte und Essen selbst zahlen. Durch unsere offenen Grenzen kannst du problemlos durch ganz Europa reisen und alle Länder kennenlernen, Menschen treffen und dich kulturell austauschen. Oder auch einfach Gegenden entdecken, von denen du vielleicht bisher noch nie gehört hast in Europa. Wie wäre es mit einer Tour vom Norden Norwegens nach Dänemark, über Holland runter nach Paris, weiter nach Spanien und dann einen Schlenker nach Italien bis Kroatien? So viele unterschiedliche Landschaften und Kulturen findest du nirgends sonst auf der Welt auf solch kurzen Strecken. Außerdem musst du dich um kein Visum kümmern und bist auch nicht weit von zu Hause entfernt.

Mehr zur Interrail Tour und Karten findest du auf interrail.

Au Pair

Als Au Pair kannst du ebenfalls in ein anderes Land gehen und dort in einer Familie leben. Der Vorteil ist natürlich, dass du direkt integriert bist, Menschen um dich hast und im Grunde nur dein zu Hause änderst. Dafür hilfst du in der Familie im Haushalt, passt auf Kinder auf oder planst Freizeitaktivitäten. Das ist sehr abhängig von der Familie. Und das können nicht nur Mädchen machen. Als Au Pair sparst du außerdem Geld, da du im Gegensatz zu Work & Travel nicht selbst für die Unterkunft zahlst und in der Regel auch in der Familie isst. Einige zahlen dir auch ein Taschengeld, sodass du sogar Gewinn machst. Au Pair kannst du ebenfalls auf der ganzen Welt sein und falls dir alles über Europa zu weit ist, gehe einfach nach England, Frankreich oder Spanien. Oder irgendein anderes europäisches Land. In Europa hast du den Vorteil, dass viele Sprachen sehr nah beieinander liegen und du so dein Au Pair Standort vielleicht sogar nach der Sprache wählen kannst, die du gern lernen möchtest.

Kinder tragen auf dem Rücken

Im Gegensatz zu Work & Travel kannst du dann natürlich nicht frei umher reisen die ganze Zeit, sondern musst entsprechend in der Familie arbeiten. Freie Tage hast du aber trotzdem und kannst dann etwas das Land erkunden. Natürlich bringt dir auch ein Au Pair Jahr viele neue Erfahrungen und du wirst über dich hinauswachsen. Die Sprachkenntnisse und Erfahrungen helfen dir dann auch danach im Job oder Studium.

Mehr Infos zu Au Pairs findest du hier.

Soziales Jahr / Volonteer

Du möchtest dich sozial engagieren und Menschen helfen? Dann wäre ein soziales Jahr oder auch Volunteering etwas für dich. Dabei kannst du sowohl in Deutschland, als auch im Ausland an sozialen Projekten teilnehmen, Menschen unterstützen und etwas bewegen. Die Möglichkeiten sind wirklich breit gefächert von der Arbeit mit behinderten Menschen, mit alten Menschen, mit Kindern oder Jugendlichen. Oder auch im Tierschutz, Wasserprojekten, Farmarbeit bis hin zu Marketing für Hotels im Ausland. Persönlich habe ich noch kein Volunteering gemacht, liebäugelte aber mit Schulprojekten im Ausland oder z.b. im Elephant Sanctuary in Thailand. Eine gute Übersicht über Möglichkeiten zum Volunteering findest du auf workaway. Weitere Infos findest du auch unter weltwärts.

Falls du noch gar nicht weiß, was dir eventuell Spaß macht, lies doch einmal: Wie du deinen eigenen Weg gehst.

Praktika

Wenn du dich noch etwas ausprobieren möchtest oder erstmal in verschiedenen Bereichen hineinschauen willst, dann sind Praktika genau das Richtige. Ich denke ein Praktikum hilft dir herauszufinden, ob der Beruf dir wirklich Spaß macht. Der Vorteil im Praktikum ist, dass du Einblick ins Alltagsgeschäft bekommst und je nach Länge des Praktikums wirst du auch in die Prozesse eingeführt. Achte darauf, dass du nicht einfach nur zum Kaffee kochen abgestellt wirst oder du nur für Dinge eingesetzt wirst, wo ein Festangestellter keine Lust drauf hat. Suche das Gespräch und stelle klar, dass du mehr Einblick erhalten möchtest und auch im Team integriert werden möchtest. Das geht natürlich nur, wenn du lernwillig bist.

Praktikum im Blumenladen

Ich kann dir sehr empfehlen vor dem Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums ein Praktikum in dem jeweiligen Bereich zu machen. Denn dann wirst du vorab erfahren, ob es das Richtige für dich ist. Manche Praktika sind bezahlt, andere wiederum unbezahlt. Wenn du feststellst, dass du doch lieber etwas anderes machen möchtest, dann suche ein neues Praktikum. Schreibe einfach Firmen an, die dich interessieren und frage nach einem Praktikumsplatz. Im Grunde hast du nichts zu verlieren, denn du hast noch unglaublich viel Zeit im Leben und nimm dir einfach die Zeit die du brauchst, um das passende für dich zu finden, sofern es finanziell für dich machbar ist. Nein es ist keine Schande ein Praktikum zu machen. Oder 2 oder 5. Am Ende wirst du hoffentlich den richtigen Beruf für dich finden.

Eine Ausbildung

Nicht jeder muss nach der Schule ein Studium anfangen. In manchen Fällen ist eine Ausbildung besser geeignet als ein Studium. Manche Menschen sind besser in einer Ausbildung aufgehoben. Andere wiederum im Studium. Im eigenen Umfeld hört man dann öfter mal, mach doch einfach die Ausbildung, dann hast du erstmal was. Ja aber was hat man dann? Drei Jahre verschenkt für einen Job, den man am Ende vielleicht gar nicht machen möchte? Wenn du vorab schon ein Praktikum gemacht hast und feststellst, dass du in diesem Beruf gerne eine Ausbildung machen möchtest, dann suche die passende Firma dazu. Im optimalen Fall nimmt dich sogar die Firma in der du das Praktikum gemacht hast. Generell kann ich empfehlen auch einfach an die Firmen eine Bewerbung zu schicken, die dich interessieren. Auch wenn diese gerade keine Stelle offiziell ausschreiben. Manchmal hat man Glück und sie nehmen dich trotzdem.

Schnitzen

Ausbildung ist doch nicht das Richtige?

Solltest du während der Ausbildung feststellen, dass es dir doch keinen Spaß macht oder du dich langfristig einfach nicht in diesem Beruf siehst, scheue nicht abzubrechen. Es ist keine Schande eine Ausbildung nach einem halben Jahr oder Jahr wieder zu beenden. Wenn dich nur die Firma stört, dann kannst du auch einfach die Firma während der Ausbildung wechseln. Die zuständige IHK wird dich dabei unterstützen. Je länger du dann Zeit vergeudest und es vielleicht trotzdem durchziehst, obwohl du weißt, dass du danach niemals in dem Bereich arbeiten willst, desto mehr Zeit geht dir verloren für einen Job, der dir Spaß macht. Auch hier gilt allerdings, dass eine Ausbildung auch seine Tiefpunkte haben wird. Nicht jede Arbeit macht Spaß, aber muss gemacht werden. Bist du langfristig unglücklich, suche dir Alternativen.

Ein Studium

Du hast dein Abi in der Tasche und willst studieren? Weißt du denn was du studieren möchtest? Auch hier gilt wie bei der Ausbildung: Wenn du nicht sicher bist, mache Praktika vorab. Wenn du dein Traumstudium gefunden hast, bewirb dich. Manche Menschen bewerben sich für verschiedene Studiengänge in der Hoffnung, dass schon irgendeins klappen wird. Die Interessen passen irgendwie so grob zum Studiengang. Dann wird das schon passen. Aber das ist viel zu kurzsichtig gedacht. Es muss nicht irgendwie passen. Es muss der Deckel auf deinem Topf sein. Denke vor allem daran, wo du nach dem Studium mit dem Abschluss arbeiten möchtest. Bringt dich das Studium wirklich dort hin?

Studenten feiern Studienabschluss

Kann man ein Studium abbrechen?

Mitten im Studium merkst du, dass es nicht das Richtige ist? Brich es ab oder wechsle an deiner Uni in einen anderen Studiengang, der dich mehr interessiert. Das ist etwas Aufwand, der sich aber langfristig für dich auszahlen wird. Es ist keine Schande ein Studium abzubrechen. Die Abbruchquote ist sogar recht hoch. Ich selbst habe auch nach zwei Semestern Informatik gemerkt, dass es mir zu theoretisch ist und habe dann ein neues Studium begonnen. Verlust von einem Jahr, aber was ist das schon. Niemand drängt dich. Die erfolgreichsten Menschen haben ihr Studium abgebrochen. Wenn es finanziell eng ist, muss man natürlich genauer vorher überlegen was man machen möchte. Gerade falls du planst dein Studium mit Bafög zu finanzieren, musst du genau planen. Ein Praktikum vorab sollte dabei eigentlich helfen.

 

Selbst gründen

Du hast eine tolle Geschäftsidee oder siehst Potential mit deiner Leidenschaft Geld zu verdienen? Dann werde zum jungen Gründer und starte deine eigene kleine Firma. Dafür brauchst du nur um die 30€ für den Gewerbeschein. Selbst gründen ist natürlich sehr zeitaufwendig und du musst wirklich deine ganze Energie reinstecken. Aber du kannst definitiv auch nach der Schule bereits gründen, ohne Studium oder Ausbildung. Dadurch wirst du viel mehr praktische Erfahrungen sammeln und wenn es gut läuft, höchstwahrscheinlich nie wieder irgendwo einen Nachweis einer Ausbildung oder Studiums benötigen. Falls du dir nicht sicher bist, ob deine Idee funktioniert, dann kannst du auch neben einer Ausbildung oder neben einem Studium bereits ein Nebengewerbe gründen und es langsam aufbauen. Bei einer Ausbildung muss das aber mit dem jeweiligen Betrieb abgesprochen sein. Dafür kannst du im Anschluss dich voll auf deine Firma konzentrieren und hoffentlich damit Erfolg haben. Falls nicht, Firma abmelden und etwas anderes starten.

Frau am Macbook

Die Welt steht offen

Generell sei gesagt: Egal was du machst, du kannst alles jederzeit wieder abbrechen, wenn es dir nicht gefällt. Viele denken natürlich nach einem Abbruch, dass man versagt hat und dann aus dem eigenen Umfeld blöd angeschaut wird. Allerdings solltest du nie etwas machen, wo du nicht wirklich dahinter stehst. Natürlich muss man auch nicht alles direkt abbrechen, wenn es gerade mal nicht optimal ist. Überall gibt es mal ein Tief. Aber traue dich einfach auszuprobieren. Die Welt steht offen vor dir, die Möglichkeiten sind da und teste alles aus bis du etwas findest was dir Spaß macht. Und wenn es über Umwege ist. Manchmal muss man einen steinigen Weg gehen, um dann dort anzukommen, wo man eigentlich hin möchte. Wenn du viel experimentieren möchtest, probiere einfach mehrere Wege aus. Starte dein Work & Travel Jahr, mache ein paar Praktika danach und finde dann deinen passenden Weg. Alles ist offen. Nichts läuft dir weg. Ein wichtiger Tipp: Versuche dich nicht an einen Ort zu binden bei der Suche nach Studium oder Ausbildung. Sei offen für einen Umzug, denn das erhöht deine Chancen ungemein. Außerdem lernst du in einer neuen Stadt wieder neue Menschen kennen und wirst selbständig.

Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen. Falls du Fragen hast, schreibe mir gern in den Kommentaren.

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4 Gedanken zu „Schule fertig – und jetzt?“

  1. Colin sagt:

    Ist es sinnvoll ein Au Pair Jahr zu machen, obwohl man keine nachweisbaren Erfahrungsstunden mit Kindern hat und die noch machen müsste bevor man in eine Familie gehen kann ? Oder wäre Work and Travel dann die bessere Entscheidung?

    1. Danny sagt:

      Das ist ganz von dir abhängig, ob du diese Erfahrung mit Kindern vorher noch sammeln möchtest. Wenn Au Pair dir grundsätzlich mehr zusagt, solltest du vorher zumindest schon irgendwo mal baby sitten oder vielleicht in einer Jugendeinrichtung helfen etc. Wenn du eig. nur reisen möchtest, dann ist Work & Travel sicher die bessere Wahl.

  2. Sophia sagt:

    Ich mache jetzt dann nach meinem Abschluss eine Ausbildung, würde aber gerne danach noch ein Work&Travel Jahr machen. Leider geht das nicht da ich einen seehr anhänglichen Hund habe. Hättest du irgendwelche Ideen wie ich mit Hund “viel” Reisen kann?

    LG
    Sophia

    1. Danny sagt:

      Mit Hund ist das natürlich schwieriger und ich schätze teurer, da du immer Unterkünfte finden musst in denen Tiere erlaubt sind. Entweder den Hund zu deinen Eltern bringen oder ggf sowas wie dogsitting suchen. Grundsätzlich kann man ja einen Hund auch im Flugzeug mitnehmen. 🙂

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